Halb Offene MRT
im Radiologie Zentrum Bremen

In unserer Praxis verfügen wir über mehrere halb offene MRT-Geräte der neuesten Generation, darunter – als eine der ersten Praxen in Deutschland – das Philips MR-System Ingenia Ambition 1.5T S. Dieses liefert nicht nur eine brilliante Bildqualität – darüber hinaus setzt es auch Maßstäbe in Punkto Patienten-Komfort:

Bis zu 50% schnellere Untersuchungen, kompromisslose Diagnose-Qualität und ein enormes Raumgefühl dank 70 cm Innendurchmesser

  • Große Öffnung (Wide-Bore): Die Röhre hat einen Durchmesser von 70 cm, was deutlich mehr Freiraum bietet als der Standard von 60 cm
  • Kurze Bauform: Der Magnet ist so kompakt konstruiert, dass bei vielen Untersuchungen der Kopf des Patienten außerhalb der Röhre bleiben kann
  • Ambient Experience: Das System nutzt beruhigende Lichteffekte, Projektionen und Musik, um eine entspannende Atmosphäre zu schaffen und Patienten durch die Untersuchung zu führen
  • Höchste Präzision: Trotz der komfortableren Bauweise liefert es die diagnostische Detailtiefe eines 1,5-Tesla-Systems, die bei komplett offenen Geräten oft geringer ist
  • Schnelligkeit: Durch moderne Software (Compressed SENSE) sind die Scans bis zu 50 % schneller fertig, was die Zeit in der Röhre massiv verkürzt
  • Nachhaltigkeit: Es ist fast heliumfrei (nur 7 Liter statt ca. 1.500 Liter), was es zuverlässiger und umweltfreundlicher macht

Termine in unseren Halb Offenen MRT bieten wir nicht nur unseren Patienten aus Bremen, sondern auch allen Patienten aus Achim, Brake (Unterweser), Bremerhaven, Bremervörde, Cloppenburg, Delmenhorst, Lilienthal, Nienburg (Weser), Nordenham, Oldenburg (Oldb), Rotenburg (Wümme), Varel, Vechta, Vegesack, Verden (Aller), Walsrode, Wilhelmshaven und der gesamten Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten.

Im Rahmen der telefonischen Terminvereinbarung können wir Sie gerne ganz gezielt für ein bestimmtes halb offenes MRT-Gerät einplanen!

Kernspintomographie (MRT)

Die Kernspintomographie nutzt die magnetischen Eigenschaften der Wasserstoffatome zur Bilderzeugung. Die Atomkerne verfügen über einen Eigendrehimpuls (Spin) und werden hierdurch zu einem winzigen Magneten. In einem starken äußeren Magnetfeld, (in unserem Gerät 1,5 Tesla bzw. 3 Tesla), richten sich diese normalerweise ungeordneten Magnete in einer Richtung parallel des Magnetfeldes ähnlich einer Kompassnadel aus. Mit Hilfe eines kurzen Hochfrequenzimpulses werden die gleichmäßig angeordneten Atomkerne kurz ins Schlingern gebracht. Nach Abschalten des Impulses kehren sie jedoch schnell wieder in ihre Ausgangsposition zurück. In dieser Zeit senden die Wasserstoffatome Signale aus, die von speziellen Spulen empfangen werden. Aus diesem Signal wird ein Bild der untersuchten Körperregion berechnet. 

Wie läuft die Untersuchung ab?

Bei der Untersuchung wird der zu untersuchende Körperteil in die Mitte einer ca. 70 cm weiten Röhre gefahren, die während der gesamten Untersuchungszeit (ca.10-15 Minuten) geöffnet bleibt und gut belüftet ist.

Unsere modernen Geräte sind von einer kompakten Bauweise mit weiter Öffnung, sodass die Untersuchung auch für Patienten mit Platzangst normalerweise keine Belastung ist. In Ausnahmefällen kann vorher ein Medikament zur Beruhigung gegeben werden. Falls dieses verabreicht wurde, darf nicht mehr aktiv am Straßenverkehr teilgenommen werden.Während der Untersuchung hört man ein unterschiedlich lautes Brummen und Klopfen, das jedoch durch einen Gehörschutz nicht belastend ist.

Bei einigen Fragestellungen ist es notwendig, zusätzlich Kontrastmittel in eine Armvene zu verabreichen. Ob dies notwendig ist, wird der untersuchende Arzt vorher in einem Gespräch mit dem Patienten entscheiden. Das Kontrastmittel (Gadolinium) ist sehr gut verträglich und zeigt extrem selten Nebenwirkungen. Die Substanz ist nicht radioaktiv, verteilt sich sehr schnell im Blutkreislauf und wird über die Nieren wieder vollständig ausgeschieden.

Welche Vorbereitungen sind nötig?

Vor der Untersuchung müssen alle Gegenstände aus Metall abgelegt werden. Dazu gehören Schmuck, Uhren, Kleidung mit Reißverschlüssen, Metallknöpfe, herausnehmbarer Zahnersatz, aber auch Piercings. Diese Metallgegenstände können einerseits den Magneten stören, andererseits durch das starke Magnetfeld angezogen werden oder sich erhitzen.  Auch Scheckkarten mit Magnetstreifen sowie lose Metallgegenstände wie Geld und Schlüssel dürfen nicht in den Untersuchungsraum.

Tätowierungen stellen in der Regel kein Problem für die Untersuchung dar.

Wer kann nicht im MRT untersucht werden?

Metallimplantate wie z.B. nach Versorgung eines Knochenbruches oder auch Zahnimplantate sind grundsätzlich kein Problem. Auch künstliche Gelenke können im MRT untersucht werden.

Über einen Herzschrittmacher, ein Implantat im Innenohr (Cochlea-Implantat) oder einen Nervenstimulator müssen wir vorher informiert werden. Meist ist eine Untersuchung nicht möglich, da es zu einem Funktionsausfall des Gerätes oder zu Gewebsschäden durch Erhitzung kommen kann. Inzwischen sind aber manche Implantate MR-tauglich. Dieses muss in einem individuellen Gespräch vorweg geklärt werden. 

Halb Offene MRT
im Radiologie Zentrum Bremen

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